Schweden….

27. Juli 2010

Etwas verspätet kann dieser Blogeintrag doch noch veröffentlicht werden:

Aufgrund des doch eher schlechten Wetters und dem Gebietsweise sehr starken Niederfall, machten wir uns möglichst rasch auf den Weg Richtung Meer. Dies auch aufgrund der hohen Anzahl an Mücken im Landesinneren. So kam dann auch endlich wieder das langersehnte schönere und somit auch wärmere Wetter. Nun hiess es wieder die kurzen Sachen auspacken. Da das Wasser am Meer doch eher kalt war, musste das schwimmen im Meer noch etwas warten. Unterwegs nach Stockholm wo wir uns wieder einmal ein Hotelzimmer (eher Pension) gönnten, machten wir noch einen Abstecher in einen Nationalpark um uns wiedermal die Beine zu vertreten und eine kleine Wanderung zu machen. Das Hotelzimmer in Stockholm gab uns auch die Möglichkeit den Abend und somit das Nachtleben in Stockholm ein wenig zu geniessen. Da das Wetter schön und die Temperaturen angenehmen waren, konnten wir bis spät in die Nacht draussen sitzen bleiben und Stockholm geniessen. Definitiv eine Stadt die auch einmal für mehrere Tage besichtigt werden kann. Am nächsten Tag ging es dann darum, die Touristischen Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Museen hatte es en Mass, allerdings war es für uns doch etwas zu viel für einen Tag. So spazierten wir in der Stadt herum und erkundeten die einzelnen Gebiete. Am Abend mussten wir uns dann auch schon wieder einen Campingplatz ausserhalb Stockholm suchen, da wir ja bald zu Hause sein müssen. Das Wetter spielt nach wie vor mit und so können wir einen weiteren, sonnigen Tag geniessen. So lässt es sich auch gut draussen kochen. Auch die Mücken sind etwas weniger geworden, wenn jedoch langsam aber sicher immer mehr Mückenstiche der letzten Tag zum Vorschein kommen. Unterwegs Richtung Süden machten wir noch einen Ausflug zu der Öland Insel, eine beliebte Feriendestination für die Schweden. Deshalb war es auch nicht erstaunlich, dass es an gewissen Orten von Campingplätzen nur so wimmelte. Am nächsten Tag suchten wir uns noch einen Campingplatz am Meer nahe Malmö um am nächsten Tag dann die Heimreise anzutreten. Nach ca. 18h Autofahrt und einer weiteren Übernachtung irgendwo zwischen Hamburg und Schweiz kamen wir dann am Freitagnachmittag wieder Zuhause an.

Wir haben es geschafft!!!!

05. Juli 2010

Wieder unterwegs hiess es nun, endlich bis zum Nordkapp zu kommen. Unterwegs machten wir einen kurzen Stopp i n Alta, um unser Proviant aufzufüllen. Danach kam uns leider eine Zwangspause dazwischen, da unser Fahrbares Heim plötzlich nicht mehr so wollte wie wir wollten. Zum Glück waren wir in einem Dorf, welches auch einige Autowerkstätten beheimatete. So versuchten wir jemanden zu finden der uns helfen konnte. Nach mehreren Anläufen welc he jeweils darauf herausliefen, dass wir zwei Tage warten müssen bis jemand Zeit hat, nahm sich dann ein barmherziger Mechaniker unserer Probleme an. Schnell stellte er fest, dass nur ein Schlauch für die Luftzirkulation auf beiden Seiten nicht mehr angeschlossen war. Nachdem wir es dann schafften an den Motor zu kommen, konnte das Problem einfach und ohne Kosten gelöst werden.
Wieder unterwegs zum Nordkapp liess uns das Wetter einmal mehr im Stich. So war die Umgebung zum nördlichsten Punkt sehr unwirklich und aus unserer Sicht ziemlich unbewohnbar. Eine sehr spärliche Fauna und Flora welche gerade mal etwas Moos auf den Steinen zulässt, war so ziemlich alles, was man die letzten 100 km vor dem Nordkapp zu sehen bekam. Trotzdem kämpften wir uns weiter gegen den starken Wind und erreichten dann gegen Abend endlich unser Ziel: Das NORDKAPP!! Bevor man allerdings den nördlichsten Punkt bestaunen konnte, durften wir noch 40.- pro Person Eintritt bezahlen. Dies ermöglichte uns dann immerhin das offizielle Foto mit der Weltkugel zu machen und natürlich im grossen Souvenirshop zu stöbern. Wirklich interessant war aber vor allem ein Film der (ausnahmsweise kostenlos) gezeigt wurde und Eindrücke aus der Gegend während den vier Jahreszeiten aufzeigte. Sehr schöne Bilder wie wir fanden und sie unterstützten den Gedanken vielleicht auch einmal im Winter in diese Gegend zu reisen. Da das Wetter hier oben nicht wirklich besser wurde und die Sicht doch sehr beschränkt war, konnten wir nicht allzu viele Eindrücke per Foto einsammeln. Wir entschlossen uns dann, trotz Kälte und nicht vorhandenen Sanitäreinrichtungen hier oben zu übernachten, vielleicht bringt ja der nächste Tag etwas schöneres Wetter. Dem war leider nicht so und daher machten wir uns dann wieder auf die Reise zurück in die Schweiz.
Damit wir durch Schweden zurückreisen können, mussten wir über einen grossen Teil der Strecke durch das nördliche Mittelland (Finnmark) durchqueren. Hier wurde uns zum ersten Mal wirklich bewusst, was eine Mückenplage sein kann. Der einzige Ausweg war die Flucht ins Auto und Kochen in der zur Verfügung stehenden Küche des Campingplatzes. Wir waren wiederum sehr froh um die Mückennetze am Auto, welche uns wenigsten ermöglichten ein Fenster offen zu lassen. Immerhin halten sich die Mückenstiche bisher in Grenzen.
Dies wird die letzte Nacht in Norwegen sein, daher sind wir gespannt wie Schweden sich unterscheidet. Vorallem hoffentlich darin, dass es weniger Mücken gibt.
Das letzte Foto soll noch einen kleinen Einblick zeigen, wie es hier oben um 00.30 Uhr aussieht. An schlafen ist fast nicht zu denken.
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Wir nähern uns dem Ziel

29. Juni 2010

Nach Bergen gings dann weiter Richtung Nordkapp. Damit wir noch genug Zeit für die Rückreise haben hiess es nun, Kilometer abzufahren. So kamen wir dann gegen Abend auch in Trondheim an, welches wir am nächsten Tag vor der Weiterreise noch kurz besichtigten. Vieles gab es aus unserer Sicht nicht zu sehen, es war einfach wieder eines dieser kleinen Städtchen. Das Wetter hielt an, bis wir dann nach der Fährenüberfahrt auf den Lofoten landeten. Hier hat uns das Wetter einen schönen Strich durch die Rechnung gemacht, denn die Gegend war wunderbar anzusehen. Man fühlte sich wie auf einem anderen Stern mit den bizarren Bergformationen und der kargen Landschaft. Eigentlich passte das Wetter ganz gut dazu, wir gehen fest davon aus, dass windiges, regnerisches Wetter hier nicht unbedingt die Ausnahme ist. Nun hiess es definitiv weiterkommen zum Nordkapp.
Unterwegs durchfuhren wir noch den Polarkreis, was bedeutet, dass die nächsten Tage die Sonne gar nicht mehr untergeht und so definitiv die ganze Nacht hell bleibt. Das waren wir uns eigentlich schon gewöhnt, immerhin hatten wir jeweils um ca. 23.30 Uhr endlich den Sonnenuntergang und auch danach wurde es nicht wirklich dunkel. Trotzdem hat man jedesmal wieder das Gefühl, man kann doch wenn es noch so hell ist, schon ins Bett gehen. Zum Glück haben wir dunkle Vorhänge, welche wenigstens das Auto innen ein wenig verdunkeln und uns so das schlafen vereinfachen.
Leider war auch der nächste Tag nicht unbedingt schön und so ging es wieder einmal darum, Kilometer zu fahren, was uns doch sehr genehm kam, um unser Ziel fristgerecht zu erreichen. Zum Glück hatte nächste Campingplatz eine super Küche mit Kochherd und Aufenthaltsraum, so mussten wir nicht im Regen draussen kochen. Unser Rollo ist beim letzten Versuch leider durch den Windtest gefallen. So konnten wir diesen nicht über Nacht stehen lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass dieser in der Gegend herumwedelt. Sicher eine weitere Sache die Zuhause angepasst werden muss.

Weiter gehts von Kristiansand nach Trondheim

23. Juni 2010

Langsam aber sicher nähern wir uns dem Nordkapp. Nur leider kommt man auf den vielen geschlungenen Strassen über diverse Pässe. Teilweise fühlten wir uns schon fast wieder wie Zuhause mit den vielen Bergen und deren verschneiten Kuppeln. Nur die Höhen sind hier etwas anderes. So findet man zum Beispiel auf 1000m Höhe noch vereiste Seen oder Gletscher.
So ging es hoch und runter in Richtung Bergen wo wir unterwegs einen Abstecher zum Preikestolen unternahmen. Hier gab es eine rechteckige Plattform am Gipfel des Berges zu sehen. Nach einer ca. 1,5 h Wanderung bis nach oben, hatte man eine fantastische Aussicht auf das darunterliegende Fjord. Am nächsten Tag ging es dann nach Bergen wo wir die Stadt besichtigten. Uns war es dann aber doch ein bisschen zu Touristisch, immerhin standen am Hafen drei Kreuzfahrtschiffe und etliche Busse in der Stadt rum. Wieder unterwegs ging es nach Geiranger, ein weiterer Höhepunkt in Sachen Touristenhochburg. Bis wir im Dorf unten ankamen, mussten wir uns wieder einmal eine Passtrasse herunterquälen die gerade mal genug Breit für unser Auto war und der Gegenverkehr im Grossen und Ganzen aus Cars und Tourbussen bestand. Endlich unten angekommen, sahen wir dann auch die drei bereits bekannten Kreuzfahrtschiffe von Bergen wieder.

Leider hat uns dann am nächsten Tag die Sonne etwas im Stich gelassen, womit wir mit Wolken aber immerhin ohne Regen vorlieb nehmen mussten. Dafür gab es uns die Gelegenheit ein rechtes Stück zu fahren. Am nächsten Tag konnten wir dann auch schon wieder die Sonne geniessen.

Oslo – Kristiansand

21. Juni 2010

Am Donnerstag morgen ging es nun auf zur Reise zum Nordkapp (natürlich nur, wenn uns die Zeit nicht zu schnell davon läuft). Wir entschieden uns nicht für den schnellsten, sondern den schönsten Weg, also entlang der Küste. Dabei kamen wir an mehreren Städtchen vorbei, welche sich auf den ersten Blick nur aufgrund des Namens unterschieden. So hatte jedes einen Kern mit kleinen Gässchen und die Häuser wurden ausnahmslos in Weiss/Dunkelrot gehalten. Teilweise schon fast zum verwechseln ähnlich mit den kleinen Städtchen an der Ostküste der USA.
Aber da wir nicht unbedingt wegen der vielen kleinen Städtchen gekommen sind, galt unsere Aufmerksamkeit vor allem der Landschaft. So war es teilweise schwierig zu definieren und nur anhand dem Höhenmeter klar festzustellen, ob das Gewässer an dem man vorbei fährt nun Meer oder nur ein See ist.
Der erste Campingplatz musste natürlich direkt am Meer liegen. So fanden wir einen schönen Platz an einer kleinen Bucht, wo wir nach dem Abendessen noch das Angebot der kostenlosen Nutzung der Ruderboote in Anspruch nahmen.
Über enge geschlungene Strassen ging es dann weiter entlang an Meeresbuchten, Seen zwischen kleinen Tälern und wunderschönen Landschaften.
Die Campingplätze waren bisher sehr komfortabel eingerichtet und wunderschöne Plätze am Wasser. So lässt es sich gut leben in unserem Van. Nur für das Zelt sind die Nächte doch etwas zu kalt. Aber so fällt wenigstens auch das Auf- und Abbrechen des Zeltes weg.
Anbei findet ihr die ersten Impressionen von unserer Reise der Küste entlang.

Mit der Fähre nach Oslo

18. Juni 2010

Nach nochmals 6 Stunden Autofahrt erreichten wir am Montag endlich Frederikshavn wo eine Fähre uns nach Oslo bringen sollte. Die Fähre lief bei unserer Ankunft gerade ein und wir waren nicht wenig erstaunt zu sehen wie Gross das Teil war. Imposant war daher auch die Einfahrt durch den Bug in die Fähre und die Höhenverstellbaren Autodecks. Auf der Fähre bezogen wir dann unsere Koje für die Nacht und genossen die schöne Aussicht auf Deck. Natürlich durfte später auch das DutyFree Shopping nicht fehlen. Nur vom Essen waren wir doch etwas enttäuscht. Zwar hatten wir den besten Platz im Restaurant (anscheinend waren wir die ersten die Reserviert haben, da der Platz direkt an den Aussichtsfenstern war) aber das Buffet liess doch etwas zu wünschen übrig, dafür dass es doch nicht gerade ein Schnäppchen war.

Am nächsten Morgen galt es in Oslo zuerst einen Campingplatz zu finden, damit nachher das Sightseeing starten konnte. Dieser war Dank Navi und Reiseführer schnell gefunden und so ergatterten wir uns einen Stellplatz mit Aussicht auf die ganze Stadt und direkter Busanbindung. SPeziell daran war vorallem auch, dass man das Abendrot über der Stadt doch bis immerhin um 12.00 Uhr Nachts sehen konnte. Das schlafen fiel dementsprechend auch etwas schwer, da es doch noch viel zu früh war.

Mit dem Bus gings dann auch auf eine erste Erkundungs-Tour durch Oslo. Die Stadt ist sehr lebendig und freundlich. Viele Grünflächen und Strassencafes laden zum verweilen ein. Als wir uns das erste Bier gönnten mussten allerdings auf einen Schlag feststellen, dass die Reden über den teuren Norden definitiv nicht von irgendwoher kamen. So zahlten wir dann für unser Bier geschlagene 10 CHF. Nicht gerade unserem Budget entsprachen dann auch die Kosten für eine Mahlzeit in einem Restaurant. Daher gönnten wir uns dann auch keine Pizza für 30 CHF, sondern entschieden uns spontan unser Kochequipment zu Nutzen und selber etwas zu kochen. Das werden wohl in diesen Ferien aufgrund der hohen Kosten auch noch öfters so handhaben. Naja vielleicht wird es ja ausserhalb der Grossstadt noch etwas günstiger.

Die Leute hier sind alle sehr freundlich und hilfsbereit und es sprechen eigentlich alle fliessend Englisch, so dass auch wir uns verständigen können. Nun geht es am Donnerstag weiter auf Erkundungsfahrt und zum nächsten Campingplatz. Mal sehen was wir hier erleben….

Zum Schluss möchte ich an dieser Stelle noch einen herzlichen Dank unserem Innenausstatter aussprechen! Wir sind begeistert von unserer Fahrerkabinenabtrennung und den reparierten vorhängen!

Auf gehts – Ab in den Norden

13. Juni 2010

Mit etwas Verspätung starteten wir unsere 4-wöchige Reise in den Norden am Samstag, 12.06. Die ersten 800 Km nach Hamburg haben wir dann in 10h hinter uns gebracht. So kamen wir um 19.00 Uhr in unserem Hotel an und konnten noch den ersten Abend in Hamburg geniessen. Müde von der langen Anfahrt blieb es dann aber bei einem Abendessen in einem gediegenen Restaurant in einer alten Fabrikhalle (Wo wir uns schon fast wie Zuhause fühlten). Nachdem wir am nächsten Morgen etwas ausschlafen konnten, hiess es nun Hamburg unsicher zu machen. Zuerst stand der Hamburger Hafen mit den Landungsbrücken und der Speicherstadt auf dem Programm. Eindrücklich stimmten uns der ganze Hafenbetrieb sowie die Architektur der Hafencity, welche eine schöne Kombination zwischen neuer und alter eindrücklicher Architektur. Hierzu zeigen die Fotos einen kleinen Einblick.
Natürlich durfte auch die Besichtigung der urbaneren Viertel wie Schanze oder Altona mit ihren vielen kleinen Bars, Restaurants und alternativen Einkaufsmöglichkeiten nicht fehlen. Bevor es ganz Eindunkelte galt es noch einen Einblick in die berühmt, berüchtigte Reeperbahn mit St. Pauli zu erhaschen. Ein entfliehen vor dem Fussball war definitiv unmöglich.

Alles in allen ist für uns klar, dass dies nicht der letzte Besuch in Hamburg war. Das nächste Mal werden es allerdings mehr als 1,5 Tage sein.

Camping Test erfolgreich beendet

26. Mai 2010

Wie bestellt kam nach endlosen Regentagen doch noch pünktlich zum Pfingstwochenende der langersehnte Frühling. So stand unserem ersten Ausflug mit dem neuen “Zweitwohnsitz” nichts mehr im Weg.

Die Eltern von Armin wurden am Samstag morgen pünktlich am Flughafen abgeliefert und etwas weiter Thomas und Lala abgeholt. Unterwegs Richtung Westen musste noch die passende Verpflegung für die nächsten Tage beschafft und einige Staus überwunden werden. Am Lac de Gruyere angekommen, fanden wir auch einen Zeltplatz direkt am See. Die Befürchtungen, keinen Platz mehr zu bekommen erwiesen sich als falsch und bekamen einen super Platz direkt am See zugewiesen. (Der Vorteil, wenn keine Elektrizität benötigt wird)

Bevor wir aber die schöne Umgebung geniessen konnten, mussten noch die Zelte aufgebaut und der Platz eingerichtet werden. Hier durften natürlich Tisch und Stühle nicht fehlen. Nach getaner Arbeit machten wir uns auf nach Gruyere selbst. Auf einem Hügel wurde hier das kleine Dorf erbaut und ist nur zu Fuss erreichbar. Zur Stärkung gab es in einem der mehreren Restaurants etwas zum Trinken und Habbern, wobei uns erst dabei wirklich auffiehl wie Touristisch dieses Dörflein ist. So war dann auch die kalte Platte nicht gerade prall gefüllt und hat dafür umso mehr gekostet.

Am Abend genossen wir dafür unser leckeres selbst zubereitetes Abendessen draussen bei einem schönen, frischen Abend. Nachdem alle doch eher schlecht als recht in der kalten Nacht geschlafen haben, ging es am Sonntag nach dem Frühstück nach Freiburg. Mit der Navigationshilfe vom iPhone schlenderten wir durch die hübschen Gassen. Wieder zurück auf dem Zeltplatz war Abendessen zubereiten angesagt und da es später doch relativ kalt wurde, nahmen wir den Schlummertrunk in der Stube zu uns.

Leider war dann am nächsten Morgen schon wieder die Heimfahrt angesagt. Allerdings konnten wir noch einige Sonnenstrahlen und den einen oder anderen Sonnenbrand mitnehmen.

Alles in allem hat sich die vorhandene und neue Campingausrüstung bewährt. Wir hatten auch zu viert nie das Problem, dass zuwenig Platz vorhanden wäre. Somit sind wir überzeugt, den 4-wöchigen Nordentripp mit unserem Van erfolgreich durchzuführen. Ein kleines Manko wurde noch aufgedeckt, als doch die Klimaanlage einfach nicht mehr kühlen wollte. Nun ja, dafür war der Test da und wir haben noch 3 Wochen Zeit dies in Ordnung zu bringen.

Unser neuer Zweit-Wohnsitz

19. März 2010

Nach intensiver Suche und mehreren Reinfällen haben wir nun endlich unseren neuen Zweitwohnsitz gefunden. Der Vorteil daran ist vor allem, dass er mobil aber trotzdem gross genug für zwei Personen ist.

Für die Fortbewegung stehen uns demnach auch ein V8 Motor mit 5,8 L zur Verfügung. Ausgestattet mit einem Doppelbett im Schlafzimmer und Sitzgelegenheiten im Wohnbereich, bietet es den benötigten Komfort auf Reisen. Zur Verpflegung steht ein mobiler, Benzin betriebener Herd zur Verfügung.
Einzig der Wasseranschluss ist leider nicht vorhanden, womit die Notdurft im Aussenbereich verrichtet werden muss.

Nun freuen wir uns auf den Frühling und darauf, die ersten Testfahrten und Übernachtungen damit zu tätigen, um im Sommer für unserer 4-wöchigen Ferientrip in den Norden gewappnet und vorbereitet zu sein.

Hier noch einige Fotos von unseren neuen Zuhause:
Van1 van6 van5 van4 van3 Van2

Olà España

16. November 2009

Unsere Ferienplanung für die diesjährigen Herbstferien lief eigentlich ganz einfach ab. Da wir erst sehr spät Ferien hatten, stellte sich die Frage wohin man könnte, wo es noch einigermassen warm ist und doch nicht zu weit weg. Mit diesen Kriterien blieben nicht sehr viel Alternativen übrig. So kam es auch, dass wir uns für Andalusien, dem südlichsten Teil von Spanien entschieden. Flug und Mietwagen schnell buchen und schon kann es losgehen.

In Malaga angekommen, konnten wir unser kleines Auto “einen C2″ abholen und losdüsen. Damit wir uns in den Ferien nicht allzu oft in die Haare kriegen, wurde noch ein Navi gemietet. So sollte wenigstens die Wegfindungsfrage jeweils geklärt sein. In Malaga fanden wir so auch problemlos unser Hotel und genossen mit einem Spaziergang das Meer. Zuerst musste im Hotel allerdings die Sommermontur bezogen werden, da es ca. 27° hatte.

Am nächsten Tag gings auch schon wieder weiter nach Ronda, einem kleinen Städtchen an einem Steilhang. Dort fanden wir ein super lässiges Hotel (Danke Martina!) mit schönem Zimmer und einer Bar zur freien Verfügung. Zu Besichtigen gabs eine Stierkampfarena, einige Eindrückliche Brücken über die Schlucht und viele kleine Restaurant, Bars und Läden.

Wieder on the road machten wir uns auf nach Sevilla, einer der grössten Städte in Andalusien. Hier war das Hotel und die Zimmer eher einfach, aber auch ok. Auch hier gab es Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, wir begnügten uns allerdings mit dem Besuch der Kathedrale. Die restliche Zeit entspannten wir uns beim gemütlichen shoppen und einkehren in eins von vielen,vielen Tapasbars.

Nachdem das Auto wieder bepackt war gings nach Cordoba. Hier hatten wir wieder ein wunderschönes Hotel direkt neben der Mezquita. Diese galt es auch noch zu besichtigen. Eindrücklich waren hier die verschiedenen Religionen zu sehen. Die Kirche oder früher Moschee soll von allen Religionen genutzt worden sein. Allerdings hat die katholische Kirche das ganze ziemlich drastisch umgebaut, womit viele der alten architektonischen Werken zerstört wurden.

Nun kam schon der letzte Tag und dafür haben wir uns die wohl grösste Touristenattraktion in Andalusien aufgehoben, die Alhambra in Granada. Wir wollten uns hier gar nicht ausmalen wie der Ansturm in der Hauptsaison wohl ist. Die Tickets berechtigten einem zu einem Zutritt zum Gelände und der Alhambra zu einem bestimmten Zeitpunkt. Ist man eine halbe Stunde zu spät dran, heisst es “Und Tschüss” nichts gewesen. Als und der Eintritt dann mit einer ganzen Horde weiterer Personen in das Gebäude gewährt wurde, gab es einen alten Palast mit arabischen Einfluss zu bestaunen. Unsere Erwartungen wurden allerdings nicht ganz erfüllt, da wir uns das ganze noch ein wenig Prunkvoller vorgestellt hatten. Trotzdem war die Architektur und die Detailverliebtheit eindrücklich. Wieder zurück im Hotel gings darum für den letzten Abend ein Restaurant zu finden, was sich in Granada erstmals als relativ schwierig herausstellte.
Am nächsten Morgen mussten wir dann bereits wieder früh raus, um zurück mal Malaga zu fahren, Auto abgeben und ab aufs Flugzeug.

Wir haben diese Woche Andalusien sehr genossen. Haben viel guten Wein getrunken, fein gegessen (vorallem der Schinken ist der Hammer) das südliche Flair genossen. Ein kleines Minus gabs höchstens bei der Auswahl in den Restaurants. Als nicht Fischliebhaber war die Auswahl auf der Speisekarte meist ziemlich eingeschränkt und eintönig (Fleisch, Fleisch, Fleisch). Dafür die unzähligen Tapasbars genial zum was kleines Essen zwischendurch.